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Auszug aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Außervillgraten 1903-2003


(Die gesamte Chronik zum 100 jährigen Gründungsjubiläum  2003 als PDF ansehen )
 
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Außervillgraten  am 17. Mai 1903
Protokoll Nr. 1, aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Außervillgraten am 17. Mai 1903. Gegenstand ist die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr. Nachdem sich mehrere geeignete Gemeindeangehörige auf Einladung der Gemeinde eingefunden hatten, wird von dem anwesenden Feuerlöschinspektor Leander Kaibl aus Lienz ein Vortrag über den Zweck und Vorteil einer geordneten Feuerlöschwehr in der Gemeinde gehalten, worauf sich die Anwesenden mit der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr auf Grund der bestehenden Originalfeuerwehrstatuten einverstanden erklärt haben.
 
32 Kameraden wählten damals einstimmig folgende Führung:
 
Herrn Josef Ortner, Wirt zu Stiner - zum Feuerwehrhauptmann,
Herrn Johann Heinrich Leiter zum Stellvertreter,
Herrn Johann Perfler zum Schriftführer und Kassier.
 
Die Genannten nehmen die Wahl an. Die Verteilung der 8 Handspritzen wird vorbehalten. Zu jeder Handspritze sind 2 Löscheimer beigegeben, ebenso sind einige Feuerhaken anzuschaffen.
 
Zwei Wochen später, am 31. Mai 1903 bei einer Versammlung der jungen Feuerwehr im Freien, meldeten sich weitere 26 Männer zum Dienst.
 
Als Spritzenverwalter wurden in diesem Zusammenhang 8 Kameraden aufgeteilt in jeder Fraktion ernannt:
 
Weiters 7 Hornisten zur Alarmierung bei Gefahr.
Den Hornisten oblag die verantwortungsvolle und unabdingbare Aufgabe der Alarmierung. Die fehlende Elektrifizierung für Glocken oder Sirenen forderte eine Alarmierung mittels Blasinstrument an neuralgischen Punkten der einzelnen Fraktionen. Alle ernannten Hornisten waren Mitglieder der örtlichen Musikkapelle, diese wurde im Jahre 1898 gegründet.
 
Aus den Jahren 1904 – 1907 liegen keine Aufzeichnungen vor, ab 1908 erlebte das Feuerwehrwesen von Außervillgraten eine straffe Führung mit einer sehr umfangreichen Organisation.
Einige Aktive bemühten sich, die Feuerwehr zu „neuem Leben zu erwecken“.
 
18. Juli 1909
Den Besitzern Pecher und Tilger, im Reiterhof Winkeltal, wurde eine Handspritze zur Verfügung gestellt, da diese im Notfalle wegen der großen Entfernung auf eine schnelle Hilfe verzichten mussten.
 
Beschlüsse von 1910:
  1. Jedes Feuerwehrmitglied zahlt 1x den Betrag von 10 Heller, ein eventuell größerer Betrag wird dankend gerne angenommen
  2. Ist ein verstorbenes Mitglied zugleich Mitglied des Schützenvereines und des Musikvereines, so hat die gesamte  Wehrmannschaft den Verstorbenen zu begleiten.
  3. Diejenigen Wehrmänner, welche den genannten Vereinen nicht angehören, begleiten ihr Mitglied unter Kommando des Feuerwehrkommandanten.
  4. Den Wehrmännern ist es nicht gestattet, von Seite der Hinterbliebenen irgendwelche Erkenntlichkeit als Wein, Bier und dergleichen anzunehmen. Wollen selbe aber doch etwas tun so kann dies zugunsten der Kassa geschehen
  5. Falls diese Sterbekassa durch Todesfall mehrerer Mitglieder in Not kommt, steht es dem Feuerwehrausschusse frei, eine weitere Unterstützungsbitte an die Mitglieder zu stellen.
  6. Der Florianitag wird nach Ermessen des Feuerwehrausschusses abgehalten was rechtzeitig kundgemacht wird.
  7. Der Sterbekassbeitrag darf zu keinem anderen Zwecke verwendet werden.
HaftpflichtversicherungDer Schriftführer Friedrich Bachmann erklärte in deutlichen Worten den Zweck und Vorteil derselben und stellte das Ansuchen, derselben beizutreten. Der Antrag wurde mit vollster Befriedigung angenommen, und zugleich das Ansuchen gestellt, man möge mit der Bitte an die löbliche Gemeindevorstehung herantreten, selbe solle diesen Haftpflichtbeitrag leisten mit Hinweis auf allgemeines Wohl derselben.
 
 Rauchmachen bei Frostgefahr zum Wohl der Landwirtschaft: Der Referent sprach über Nutzen und Vorteil mit Rauchmachen. Die Saaten vor Frost und Reif zu schützen und es wurde auch dieser Antrag befriedigend angenommen und wird zwecks Durchführung nochmals ausgearbeitet werden.
 
Im Anschluss an die Versammlung verlas der Schriftführer Friedl Bachmann den Artikel „Schädlinge im Feuerwehrverein und deren Bekämpfung“.
Offensichtlich gab es Probleme in der Kameradschaft der Wehr, näheres ist nicht festgehalten.
 
Am 6.1.1913 wurde in eingehender Weise die Notwendigkeit eines Spritzendepot besprochen. Für den Bau eines solchen ersuchte die Feuerwehr das dafür notwendige Holz von der Gemeinde zu erhalten.
 
Es sollte weitere 10 Jahre dauern, ehe das gewünschte Spritzendepot seiner Aufgabe übergeben werden konnte.
 
Der erste Weltkrieg: 1914 – 1918
Im ersten Weltkrieg rückten laut Aufzeichnungen insgesamt 55 Feuerwehrkameraden der Freiw. Feuerwehr Außervillgraten als Soldaten ein.
Die Sorge der Bevölkerung und die Tatsache, dass beinahe die gesamte Feuerwehr zu Kriegsdiensten herangezogen ist, war dramatisch.
 
7 Mann sind gefallen und 3 galten noch im Jahre 1919 als vermisst.
 
27.Jänner 1922
Besprechung über den Platz und Bau eines neuen Spritzenhauses. Die Gemeinde schlug den Platz zu Glaser vor, entschieden wurde aber dem Vorschlag der Feuerwehr entsprechend,für den Standort am Sandplatz.
 
Der Feuerwehrausschuss beschließt, infolge Teuerung aller Geräte schonend mit diesen umzugehen  und  wenige Übungen abzuhalten.
 
27. Juni 1923 Spritzenhausweihe der Freiwilligen Feuerwehr Außervillgraten
Aus diesem Anlass eingeladen waren auch die Nachbarfeuerwehren Innervillgraten, Panzendorf, Sillian, Tessenberg, weiters die Bezirksverbandsleitung Lienz sowie Löschinspektor Leander Kaibl aus Lienz, als ehemaliger Gründer der Außervillgrater Wehr.
 
Der Hauptmann F. Bachmann eröffnete das Programm des Tages, begrüßte sämtliche Anwesende, erklärte in Beispielen den Zweck des neuen Baues, geißelte in scharfen Worten die frevelnde Handlungsweise, die in vergangener Nacht boshafte Beschädigung und Fahnendiebstahl vollführte.
Hochwürdiger Herr Pfarrer Roman Rieger vollzog die Weiheformel unter Assistenz des hochwürdigen Herrn Kooperators Friedrich Waldner.
 
23. August 1925 Weihe der neuen Fahne
Um 8 Uhr wurden sämtliche hohen Festgäste, Patin Maria Weitlaner vom Bodenhof, die Vertretung der Nachbarwehren mit klingendem Spiel und herzlichen Worten vom Kommando empfangen.
„Haltet die Fahne hoch und fest, keiner der Kameraden die Fahne verlässt.“so der Kommandant Bachmann Friedl.  Die Fahnenmutter legte dem Fähnrich Josef Widemair (Walder Josele),  die Trägerschleife um mit den Worten: „Gott und St. Florian schütze euch unter diesem Banner“.
 
1934Ausschluss von Papiermitgliedern:
Wegen gänzlicher Interesselosigkeit wurden 5 Mann laut § 7 ausgeschlossen, Ingenuin Huber nach § 10/Absatz 2, ein Mann wurde auf eigenes Verlangen gestrichen.
 
1936 Erste offizielle Feuerbeschau:
Bezüglich der Feuerbeschau, welche gewöhnlich auch vom Kommandanten mit dem zuständigen Rauchfangkehrermeister durchgeführt wurde, sollte der Kommandant Sorge tragen, dass etwaige erhobene Mängel von den Parteien schnellstens sachgemäß in Ordnung zu bringen sind.
 
Die Wirren des 2. Weltkrieges:
Die Einverleihung der Ostmark im Großdeutschen Reich brachte auch mit sich, dass der Feuerwehrbezirksverband Lienz dem Kärntner Landesverband eingegliedert wurde aufgrund der Dazugehörigkeit Osttirols zu Kärnten
 
Während des 2. Weltkrieges nahmen auch die Frauen des Dorfes an den Feuerwehrübungen teil. Dies unterstreicht die Sorge der Bevölkerung um ihre Sicherheit, die meisten aktiven Feuerwehrmänner waren im Kriegsdienst.
 
Dezember 1945
Trennung der Feuerwehren Außer- u. Innervillgraten. Herstellung der selbstständigen Feuerwehr, wie vor dem Jahre 1938.
 
12. Februar 1956
Diese Vollversammlung um 3 Uhr nachmittags im Gasthause des Augustin Ortner bildete eine Meilenstein in der Geschichte der Freiw. Feuerwehr von Außervillgraten.
 
Die Versammlung wurde letztmals vom Kommandanten Friedl Bachmann eröffnet und geleitet, Franz Walder vlg. Niederegg zum neuen Kommandanten gewählt.
 
1963
In diesem Jahr trat erstmals eine Bewerbsgruppe zu den Leistungsbewerben an.
 
1965 dramatisches Hochwasser
        der gesamte Talboden war eine Schlammbecken
Die dramatischen Stunden und Tage des Hochwassers sind noch vielen Feuerwehrmännern in Erinnerung, bereits am 2. September führten der Winkeltalbach und der Villgraterbach Hochwasser.
Eine Mure im Graben hinter der Wurze löste den ersten Alarm aus, es sollten leider viele folgen.
Im Winkeltal wurden 2 Brücken weggerissen, die Villgrater Landesstraße bei den „Hangköfeln“ in Unterfelden war überflutet. Einige tausend Meter Stahlseil dienten der Befestigung und Sicherung von „Lenkbäumen“ im Bachbett. Muren und Steinschläge, unterspülte Straßen und Wege ließen auch Hilfe von außen nicht mehr zu. 
.
Mit Unterstützung der Bundesheerpioniere aus Krems war die Talstraße in wenigen Tagen auch per LKW wieder befahrbar, großzugige Hilfe erwies das Österr. Bundesheer in vielen Wochen Aufräumungs- und Sanierungsarbeiten.
 
Das Hochwasserkatastrophenjahr 1966
Auch beim Hochwasser im August 1966 war die Wehr fast eine Woche im Einsatz, wobei es besonders dankeswert erschien, dass keine Opfer an Menschen und auch keine nennenswerten Unfälle zu verzeichnen waren.
 
1967
Als Dank, dass in den Hochwasserkatastrophenjahren 1965 und 1966, in Außervillgraten kein Menschenleben  zu beklagen war, errichteten die Feuerwehrkameraden und freiwillige Helfer ein Gipfelkreuz am Gabesitten.
Pfarrer Johann Lercher , weihte dieses christliche Zeichen des Dankes am 20. August 1967. 
 
1973
9. - 15. Juni 1973: 5. internationale Feuerwehrwettkämpfe in Brünn
Gold für Tirol –  Gold für Außervillgraten mit 402 Punkten in Gruppe B mit Alterspunkten.
 
1979
Dieses Jahr stand bei der Freiw. Feuerwehr Außervillgraten ganz unter dem Motto „Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges“.
Nach langen Überlegungen und Vorbesprechungen in Feuerwehrausschuss und Gemeindegremien und insbesondere getragen von der Zielstrebigkeit des damaligen Kommandanten Franz Walder sen., trat das Projekt im Mai 1979 in die Phase der Verwirklichung. Die sehr hohen Kosten von 1,5 Millionen Schilling konnten vor allem durch die großzügige Spendenbereitschaft der Bevölkerung und verschiedener Institutionen möglich gemacht werden.
 
1995
Wiederum mit großer finanzieller durch die Bevölkerung und Hilfe der Gemeinde wird ein neues Fahrzeug eingeweiht.
Es handelt sich um einen LFB-A
Patin des neuen Fahrzeuges war Michaela Walder, Gattin des Tischlermeisters Franz Walder jun.
 
Am 29. Oktober 1998 verstirbt Franz Walder sen., Niederegg.
 
Am 14. Mai 1999 erfolgte die Segnung des neuen Funk- und Mannschaftsraumes mit gemeinsamem Abendessen der freiwilligen Helfer.
Planung und Ausführung des neuen Funk- und Mannschaftsraumes mit insgesamt 1400 freiwilligen Arbeitsstunden von Feuerwehrmännern der Freiwilligen Feuerwehr Außervillgraten und weiteren freiwilligen Mitarbeitern. Die Gesamtbauleitung dieses Projektes oblag Polier Franz Walder, Hnr. 167.
 
Juli 2000
Die Schützenkompanie von Außervillgraten mit Hauptmann Konrad Mühlmann feierte ihr hundertjähriges Bestandsjubiläum. Ein großartiges Fest mit einer gelungenen Geburtstagsfeier.
 
2001
Anlässlich der Jahreshauptversammlung v. 24. März 2001 erfolgte die Übergabe der Freundschaftsurkunde durch die FFW St. Michael im Lavanttal.
Schon viele Jahre vorher pflegten die zwei aktiven Kameraden der Wehr, Erich Walder und Johann Walder (Weber Hansl), einen ausgeprägten Kontakt zur Freiwilligen Feuerwehr St. Michael i. Lavanttal.
Aus den Verbindungen entstand eine kameradschaftliche und partnerschaftliche Beziehung der beiden Wehren von St. Michael i.Lavanttal und Außervillgraten.
 
Das Jubiläumsjahr 2003
 
Ausgabe der Jubiläumsfestschrift zur 100 Jahr Feier der Freiwilligen Feuerwehr Außervillgraten
 
Verfasser:     Alois Ortner, 9931 Außervillgraten 59
 
Mitarbeiter:    Franz Wieser, 9920 Strassen 168
                        Barbara Perfler, Hemma Perfler, Michael Perfler, 9931 Außervillgraten 48
                        Imelda Trojer, Alois Trojer, 9931 Außervillgraten 170
                        Heinrich Hofmann, 9931 Außervillgraten 200
                        Alois Bergmann, 9920 Sillian 198a
                        Thomas Ortner, Außervillgarten 59
 
Sonntag, 13. Juli 2003 – Geburtstagsfeier der Freiw. Feuerwehr Außervillgraten
 
2004
Eröffnung "Haus Valgrata" - Im Zuge der Umbauarbeiten wurden die Räumlichkeiten der Feuerwehr um eine Atemschutzwerkstatt, einen Schlauchwaschraum und neue WC-Anlagen erweitert.
 
2008
Am 31.08.2008 wurden zwei neue Tragkraftspritzen der Firma Rosenbauer Type Fox III von Pfarrer Josef Maier gesegnet. Musikkapelle, Schützen, Feuerwehr Außervillgraten und Fahnenabordnungen diverser Nachbarwehren waren bei strahlendem Sommerwetter am Dorfplatz angetreten, um die Pumpen ihrer Bestimmung zu übergeben. Beim anschließenden Pumpenfest konnte sich die Bevölkerung von den Leistungen der Oberländer Bewerbsgruppen bei einem Showbewerb überzeugen.
 
 
 
           
Großbrände und sonstige größere Ereignisse aus der Zeit vor der Gründung bis heute:
 
 1858 Im Glinzwald brach ein Brand aus, der sich über große Teile des Gemeindewaldes ausbreitete.
 1888 Brand im Widum, wertvolle zeithistorische Sachgüter und Dokumente verbrannten
 1905 Strenger Winter, in Lawinen ums Leben kamen:
                        auf der Wurzer Alm, Thaddäus Duracher von Kuenz, Knecht in der Wurze
                        zwischen Lungkofl und Talet, Karl Leiter von Lungkofl
                        in Unterbreitenbach, Johann Walder von Unterbreitenbach
 1905 15. Oktober (Kirchweihsonntag) brannte das Hochkoflerhaus ab. Nichts konnte gerettet werden.
1906 9. März vormittag brannte Oberrannebach nieder. Das Vieh wurde gerettet.
1912 5. Oktober, die Tassenbacher Kaser im Winkeltal brannte ab
1917 Vollbrand im Hause „Unterahrn“
1945 „Obergasteig“ brannte ab
1947 Großlawine in der Leiter Alm, zwei Tote
1949 Die „Heine“ in Unterfelden brannte zur Gänze nieder
1953 Das Haus „Grablehen“ wurde ein Raub der Flammen
1965 u. 1966 Hochwasserkatastrophen mit großen Schäden
1972 Durch einen indirekten Blitzschlag wird das „Dolomitenheim“ im Dorf eingeäschert
1996 Das „Gartlhaus“ (die Gase) fällt den Flammen zum Opfer
1998 Sirenenalarm am 13. März um 4.40 früh, Innerhochfeichtl brannte  bis auf die Grundmauern nieder.
2007 Am 29. August wurde das Wirtschaftsgebäude und Teile des Wohntraktes zu "Aigen" durch einen Großbrand zerstört
Größere Investitionen in der Geschichte der Freiw. Feuerwehr Außervillgraten
 
1904                          4 Krückenspritzen
1908                          4 Krückenspritzen
1909                          Anschaffung der ersten Abdroßspritze (Handdruckspitze) mit Schläuchen
                                 sowie 2 Steigerausrüstungen
1924                          Weihe der tragbaren Gebirgsabdroßzspritze
1937                          Anschaffung der ersten Motorspritze R 50
1952                          5 Motorspritzen R 10
1959                          Weihe einer Motorspitze
1966                          Weihe des Landrovers LVA und einer VW Motorspitze
1980                          Ankauf des Tanklöschfahrzeuges TLFA – Steyr 791
1983                          Ankauf der Motorkraftspritze RK 40
1973                          Weihe der VW Kraftspritze
1995                          Investition des LFB-A
1998                          Umbau und Renovierung des Funk- und Mannschafstraumes
2002                          Ankauf des Mannschaftsfahrzeuges VW Bus
2008                          Ankauf von 2 Tragkraftspritzen Rosenbauer Fox III
2013 / 2014               Ankauf des RLFA-2000 anstelle des in die Jahre gekommenen TLFA-3000
 
 
Das Feuerwehrhaus der Freiw. Feuerwehr Außervillgraten
 
Bis 1923  Feuerwehrlagerraum im untersten Gang im Schul- und Gemeindehaus
               heute „Altes Schulhaus“ genannt
 
Ab 1923   Spritzendepot am Sandplatz, Ortskern
 
Ab 1959   Feuerwehrhaus im Dorf am Zusammenfluss des Winkeltalbaches und dem Villgraterbach
 
Ab 1980   Feuerwehrhaus, derzeitiger Bestand am Ortsausgang Richtung Innervillgraten
                    
2004        Renovierungsmaßnahmen im Feuerwehrhaus in Zusammenhang  der Errichtung
               des neuen Kommunalzentrums der Gemeinde Außervillgraten.                        
 
 
Die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr von Außervillgraten
 
17.05.1903     -           11.10.1908      Josef Ortner; Stiner
11.10.1908     -           22.06.1911      Josef Widemair; Hochwalden
22.06.1911     -           27.01.1915      Johann Leiter jun.; Lungkofl
27.01.1915     -           29.06.1919      Josef Widemair; Hochwalden
29.06.1919     -           28.03.1921      Josef Oberwasserlechner; Lusser
28.03.1921     -           08.02.1931      Friedrich Bachmann; Draxler
08.02.1931     -           11.03.1934      Johann Bachmann; Lellkofl
11.03.1934      -          12.02.1956      Friedrich Bachmann, Draxler
12.02.1956     -           26.03.1988      Franz Walder, sen.; Niederegg
26.03.1988     -           02.02.2018      Franz Walder, jun.; Niederegg
seit 02.02.2018                                   Franz Walder; Weber
 
 
Mitgliederstatistik der Freiw. Feuerwehr Außervillgraten
 
1903:                         46 Mann                              
1910:                         53 Mann
1913:                         63 Mann
1919:                         72 Mann
1928:                         100 Mann
1933:                         108 Mann
1935:                         111 Mann
1953:                         70 Aktive und 44 Mann in Reserve
1970:                         80 Aktive und 14 Mann in Reserve
2003:                         125 Aktive und 45 Mann in Reserve
2006:                         126 Aktive und 51 Mann in Reserve
2013:                         128 Aktive und 48 Mann in Reserve 
2017:                         126 Aktive und 46 Mann in Reserve
 
 
Bewerbsgruppen
 
Seit dem Jahre 1963 durchgehend bis heute, sind die Bewerbsgruppen von Außervillgraten bei Landes- und Bundesleistungsbewerben vertreten. Beinahe jedes Jahr sind diese Teams in den Spitzenrängen der Gesamtergebnisse zu finden.
Zahlreiche Pokale und Auszeichnungen konnten die Feuerwehrmänner von Außervillgraten nach erfolgreicher Teilnahme an den Leistungsbewerben mit nach Hause nehmen.
Unzählige Übungs- und Trainingsstunden, viele Wochen an intensiver Vorbereitungsarbeit sind notwendig, möglichst ohne Strafpunkte und in möglichst kurzer Zeit Angriff und Staffellauf zu absolvieren.
Die großartigen Erfolge zeugen von einer ausgezeichneten Kameradschaft innerhalb der Bewerbsgruppen und erfordern ein hohes Maß an Toleranz und Verzicht auf viele angenehme Dinge des Lebens.
 
Ausgezeichnete Erfolge erzielten auch in den letzten Jahren beide aktiven Bewerbsgruppen. Zu vermerken ist trotz nötiger Wettkampfeinstellung die ausgesprochen kameradschaftliche Verbindung unterhalb der zahlreichen Spitzengruppen des Bezirkes.
 
 
 
Die Freiw. Feuerwehr Außervillgraten und ihre Wasserspiele
 
Waren es die Harmonika WM im Jahre 2000, das 20ig jährige Jubiläum der beiden Partnerkapellen, der Musikkapelle Außervillgraten und der Stadtkapelle Oberriexingen aus Deutschland oder bessondere Feierlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr wie zuletzt die Segnung des RLFA 2000/200. Wasserspiele galten als ein besonderer Willkommensgruß.
Zahlreiche Proben gingen dieser Aufführung voraus, eine Mannschaft von 30 Feuerwehrleuten und Helfern bemühten sich, mit technischen Geräten der Feuerwehr, der Unterstützung von Licht, den Klängen der Musikkapelle Außervillgraten im Rhythmus zu folgen. Es entstanden wunderbare, fast kunstvolle Bilder im Dunkel der Nacht. Der Grundstoff dafür bildete das Lebenselixier Wasser.
Das Wasser als Energiequelle der Natur, als Freizeitfaktor und Treibstoff des Wellness Booms, das Wasser als Lebensmittel Nr.1, wobei über eine Mrd. Menschen weltweit ohne Trinkwasserversorgung leben müssen. 
Das Wasser als wertvoller Helfer wenn es gilt Feuer zu zähmen, doch das lebenswichtige Nass kann auch als Hochwasser, Mure und Lawine zur lebensbedrohlichen Gefahr werden.
Die Wasserspiele sind ein besonderes Feuerwerk der Natur, kein Lärm, nur das Rauschen des Wassers aus den Strahlrohren ist zu vernehmen, ein leichtes Murren der Kraftspritze im Hintergrund und die herrlichen Klänge aus Händels Wassermusik, gespielt von den Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle Außervillgraten.
 
 
 
Glückwunsch für die Zukunft
Aus dem Grußwort unseres Pfarrers Mag Josef Mair in der Festschrift zur 100 Jahr Feier 2003
 
Dem Mitmenschen zu helfen, sein Hab und Gut vor Feuer und Wasser zu schützen, war schon immer die Aufgabe der Feuerwehr. Heutzutage kommen noch technische Einsätze, wie die Hilfeleistung bei Unfällen und Katastrophen, dazu. Bei all diesen vielfältigen Diensten geht es immer um das Wohl des Einzelnen wie auch der Gemeinschaft. Da ein einzelner Helfer sehr bald überfordert ist, wirksam zu helfen, war es nur folgerichtig, eine organisierte Hilfsmannschaft aufzubauen. Dies geschah vor genau 100 Jahren. So war die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Außervillgraten ein goldener Meilenstein in der Geschichte dieser Gemeinde. Durch den freiwilligen Einsatz der Feuerwehrmänner konnte manches Unglück und mancher Schaden, wenn schon nicht verhindert, aber doch wenigstens gemildert und in Schranken gehalten werden. Dafür gebührt den eifrigen und mutigen Kameraden der Feuerwehr Dank und Anerkennung.
Dass unter der Schar so viele junge Männer zu finden sind, ist ein gutes Zeichen für den guten Geist in der Mannschaft, als auch für deren Zukunft.
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